Frohe Ostern

Mini-Mitgebsel-Geschenk von vor ein paar Jahren:

aus dickem Filz längliche Dreiecke ausschneiden //  dann linke und rechte Ecke (Längsseite ist unten) übereinanderlegen und tackern, so dass es eine „Eierbecher“-Form gibt // obere Ecke nach außen falten und auch einmal tackern // Augen aus Styroporkugeln oder dicken Perlen aufkleben // mit Oster- oder Ü-Ei füllen und verschenken.

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What to do with those old CDs …

Schallplattenschüsseln kennt ja inzwischen jeder- ich wußte aber nicht, dass das ganze auch mit CDs geht (und bei diesen reut mich das Kaputtmachen deutlich weniger). Zwar nicht ganz so schön, wie die Vinyl-Schälchen, aber doch interessant. Und vor allem spannend, weil die CDs/DVDs/CD-Roms je nach Beschichtung total unterschiedlich reagieren – aber alle haben das Regenbogen-Glitzern gemeinsam, insofern ist das nun unsere Sommer-Teelicht-Deko. Image ImageImage

 

Einfach den Ofen vorheizen (ca 150-170 Grad), die CD auf eine passende Form legen und warten, dass sie sich verformt. Die besten Ergebnisse hatte ich mit wirklich kleinen Formen (kleine Schälchen oder Gläser). Es dauert ca 4-5 Minuten, bis die CD sich ganz verbogen hat und mehr oder weniger um die Grundform schmiegt. Dem kann man noch nachhelfen, indem man die Ränder (mit geschützten Händen) noch weiter andrückt, man muss nur schnell sein, bevor das Plastik wieder aushärtet. Darauf achten, dass es nicht zu Rauchentwicklung kommt – aber eigentlich passiert bei den niedrigen Temperaturen nicht so schnell was (gesund ist trotzdem anders…). Die fertigen Windlichter haben wir noch von außen angemalt.

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Fehlerfresserchen

Diese Art zu filzen ist wirklich furchtbar einfach – man benötigt einen alten Tennisball, umwickelt diesen dick mit Filzwolle (immer nur kleine Stückchen kreuz und quer auflegen und leicht mit Kernseifen-Wasser anfeuchten). Wenn die Schicht dick genug ist (im Zweifelfall lieber zu dick als zu dünn – der ungefilzte Ball ist bei mir etwa so groß, daß er in zwei Hände paßt), kann man die äußere Schicht noch vorsichtig kneten, damit sie schon einmal etwas verfilzt (nur mit den Fingerspitzen leicht reiben). Das ganze Gebilde wird dann in eine alte Strumphose verfrachtet, oben und unten enganliegend zugeknoten und in die Waschmaschine gestopft. Am besten filzt es sich, wenn man mehrere Bälle zusammen „wäscht“, ein paar große Handtücher kann man auch noch dazutun –  der Filz braucht etwas, woran er sich „reiben“ kann, um zu verfilzen. Dann bei 60 Grad waschen, mit einem Teppichmeser den Mundschlitz einritzen und Wackel- oder Styroporaugen aufkleben.

Ich habe einen kompletten Klassensatz für die Nikolaussäckchen der Klasse meiner Tochter in nur 3 Waschmaschinenladungen „durchbekommen“. Innen kann man die „Fehlerfresserchen“ noch mit ungefilzter Wolle in passender Kontrastfarbe auslegen und ein kleines Geschenkchen (in unserem Fall ein Botton mit dem Englisch-Maskottchen) einklemmen. An Weihnachten hatte ich sie gefüllt mit „Sternschnuppen“ – einem Leuchtstern +  Gummiband. „Losschnipsen und was wünschen“.

 

Pliegenfilze

Wer mag schon keine Fliegenpilz-Deko? Für einen Kindergeburtstag habe ich mit meiner Tochter diese Klammerkette gebastelt. Die Idee haben wir von diesem tollen Blog gemopst: http://mamaskram.blogspot.com/2009/08/gluck-am-laufenden-band.html.

Es handelt sich um weiß angemalte Wäscheklammern aus Holz, die Pilzhüte sind aus dickem Filz ausgeschnitten (glücklicherweise bin ich spontan an ein reduziertes rustikales Dekoset herangelaufen – an sich potthäßlich, aber für Fliegenpilze perfekt geeignet). Eigentlich wollten wir für die Schnur eine grasgrüne Filzwolle benutzen, nur leider war selbige nicht auffindbar … so also als Notbehelf eine recht unspektakuläre Variante, naja…  Rangeknipst wurde der Inhalt eines Puzzleball-Adventskalenders (ich wußte doch, daß es sich lohnt, gewisse Dinge im Ausverkauf gleich  mehrfach aufzukaufen – selbst WENN sie dann den vollgestellten Keller noch mehr vollstellen… zumal hier explizit Puzzlebälle und/oder Sachen mit Pferden gewünscht waren – nimm, DAS, werter Mitbewohner).

Ich finde die Idee einfach klasse, und Töchterlein konnte eigentlich alles ganz alleine basteln – Dankeschön für die Idee!

„Harrys Zauberzischer“ / Badebomben

Zum Geburtstag haben wir für meine Mutter Badeperlen hergestelt. Das Rezept stammt von hier: http://www.helpster.de/badeperlen-selber-machen-anleitung_13586

Man mische:

  • 25g Stärke
  • 50g Zitronensäure (Pulver – da wir nur die größeren Kristalle hatten, wurden diese im Mixer püriert)
  • 100g Natron

Dann fügt man die folgenden Zutaten hinzu und vermischt alles zügig, bis eine bröckelige Masse entsteht:

  • 3 El geschmolzenes Kokosfett (zB Palmin)
  • ein paar Tropfen Duftöl
  • etwas Lebensmittelfarbe
  • wenn man möchte Glitter, getrocknete Blüten, Kräuter etc

Aus dem Ganzen kann man nun entweder von Hand oder mit Hilfe irgendwelcher Formen (Eiswürfelformen, aufgeschnittene Tischtennisbälle, leere Käpselchen aus dem Kaugummiautomat) Kugeln formen – am besten einfach nur leicht von einer Seite hineindrücken, dann die zweite Seite genauso machen. Da es bei uns anfangs nicht klappen wollte, haben wir noch etwas mehr Kokosfett hinzugefügt.  Die Masse reicht für ca 20 Stück. Trocknen lassen, badengehen, fertig.

Da sowohl Oma als auch Enkelkind im Harry-Potter-Fieber sind, wurde von meiner Tochter noch schnell aus einer aufgeschnittenen und beklebten Milchtüte eine Verpackung gebastelt und das ganze stilecht … ehäm.. „Harry Zauberzischer“ genannt.

Dazu habe ich noch aus Tonpapier eine Harry-Hülle gebastelt für eine WROCK-CD (Wizzard Rock für die, die nicht in der gleichen Nerd-Liga wie wir spielen…). Vorbild war dieses schmucke Kissen:

http://nerdapproved.com/approved-products/harry-potter-gets-pillow-ized/