Schlangenkuchen

Hier noch eine Idee für einen einfachen, aber doch ganz effektvollen Kuchen – bei uns vor allem gefordert für Kindergeburtstage in Kindergarten/Schule (ganz praktisch, weil ein einzelner Kuchen ja oft nicht für eine größere Gruppe reicht). Wahlweise ummodelierbar in Schlange / Drache / Bücherwurm.

Man benötigt zwei runde Kuchen, schneidet jeweils einen Kreis aus der Mitte (man kann zB eine kleine Schüssel als Schablone benutzen) und teilt dann die beiden übriggebliebenen Ringe in  jeweils zwei Hälften. Einen Kreisausschnitt benutzt man als Kopf, dann setzt man die halben Ringe wellenförmig an (die letzte Ringhälfte kann man auch noch einmal vierteln), aus dem zweiten Kreisausschnitt wird die Schwanzspitze „geschnitzt“. Dann nach Wunsch verzieren (Buttercreme sähe bestimmt klasse aus, aber damit kann ich nicht umgehen), ordentlich Zuckerdeko drauf, zwei schöne große Augen (in diesem Fall „Glotzis“ von Trolli, es gehen aber auch zB kleine Kekse etc.) Der „Bücherwurm“ zur Einschulung bekam Russich-Brot Buchstaben als Zacken und eine Brille aus Lakritze verpaßt, die Zunge bestand sinnigerweise aus einer „Sauren Zunge“. Zum Transportieren hat sich bei uns ein einfacher Regalboden aus dem Baumarkt bewährt.

Mein-kleines-Pony-Kuchen und ein Kuchenrezept für Dummies (wie mich) mit Gelinggarantie …

Eigentlich bin ich eine echte Backnull, aber hier das einzige Kuchenrezept, das bei mir auch wirklich immer gelingt. Durch den Schmand wird der Kuchen schön fluffig…

  •  je 300 gr Mehl, Zucker und weiche Butter (bei der Butter reicht auch ein 250 g Block)
  • ein Päckchen Backpulver
  • ein TL Natron
  • ein Becher Schmand
  • 4-5 Eier

Alles einfach miteinander vermixen + bei 180 Grad ca 50-60 Minuten backen lassen. In der Regel machen wir aus dem Teig einen Marmorkuchen, aber natürlich kann man auch alle möglichen anderen Zutaten hinzufügen. Und wem das Ganze zu süß ist, der kann natürlich auch den Zucker reduzieren (diese 300er-Angaben sind halt eine gute Gedächtnisstütze).

Für den Pony-Kuchen habe ich die doppelte Menge Teig in einem tiefen Backblech gebacken, dann das via google gefundene Motiv in der gewünschten Größe ausgedruckt und ausgeschnitten (Posterdruck, da kann man ja leicht stückeln) und mit einem scharfen Messer die Umrisse ausgeschnitten. Dekoriert ist das ganze einfach mit Zuckerguß (Grundfarbe rosa), die Konturen sind mit bunten Gummischnüren gelegt – mit Zuckerschrift komme ich einfach nicht klar. Die einzelnen Segmente sind mit buntem Zuckerguß mit einem Pinsel (! super Tip von Bekannten, so kann man wirklich mit dem Zuckerguß „malen“) eingefärbt.Dazu noch Liebesperlen und Streusel drauf und fertig.                    

Dafür, daß ich eigentlich wirklich nicht backen kann und das Tollste, was ich bisher hingekriegt habe ein nicht ganz verbrannter Kastenkuchen war, bin ich doch recht stolz auf mich …