Frohe Ostern
Mini-Mitgebsel-Geschenk von vor ein paar Jahren:
aus dickem Filz längliche Dreiecke ausschneiden // dann linke und rechte Ecke (Längsseite ist unten) übereinanderlegen und tackern, so dass es eine „Eierbecher“-Form gibt // obere Ecke nach außen falten und auch einmal tackern // Augen aus Styroporkugeln oder dicken Perlen aufkleben // mit Oster- oder Ü-Ei füllen und verschenken.
Edward Elch
Nachdem wir jahreland immer meinen alten Söckchen-Adventskalender benutzten, dort aber nur so ca jedes 3. Geschenk auch wirklich reinpasst ( … -_- ) UND zeitgleich die Restbestandteile eines alten Grills über den Balkon kullerten… kam das dabei raus
Pi-Mal-Daumen die Formen für Gesicht (2x), Maul (1x), Ohren (4x) und Geweih (2x rechts, 2x links) ausschneiden. Als Grungerüst – um dem Geweih Tragkraft zu verleihen – habe ich eine Metallstange benutzt – ein Stück Besenstiel etc würde natürlich auch gehen. Offensichtlich ist es einfacher, den Schnitt der Stange anzupassen als andersherum.
Maul in anderer Stoffart aufnähen, Mund, Nüstern und Augen aufsticken.
Beide Teile des Geweihs zusammennähen und mit Füllwatte füllen, dabei noch genug Platz für die Stange lassen; diese einfügen und das ganze zunähen.
Je zwei Ohrenhälten (zweifarbig) mit Bügelfolie aufeinanderbügeln.
Oberen Teil des Kopfes zusammennähen (Ohren nicht vergessen), ausstopfen, dann das Geweih zwischenschieben und den unteren Teil des Kopfes zunähen. Rechts und links mit Schnüren befestigen.
Beim Photo-Machen darauf achten, dass der Spiegel auch wirklich nicht geputzt ist.
Voila:

Strawberry Fields Forever
Nach langer Zeit endlich mal wieder Erdbeeren-Pflücken. Mit einem Besuchskind, das seine Angst vor „dreckigem“ Naturessen und vor allem dem Fuchsbandwurm nach und nach überwunden hat – jetzt sitzen wir alle hier mit dickem Erdbeer-Wasserbauch und „müssen“ nachher doch noch schick essen gehen… Luxusproblem 🙂
What to do with those old CDs …
Schallplattenschüsseln kennt ja inzwischen jeder- ich wußte aber nicht, dass das ganze auch mit CDs geht (und bei diesen reut mich das Kaputtmachen deutlich weniger). Zwar nicht ganz so schön, wie die Vinyl-Schälchen, aber doch interessant. Und vor allem spannend, weil die CDs/DVDs/CD-Roms je nach Beschichtung total unterschiedlich reagieren – aber alle haben das Regenbogen-Glitzern gemeinsam, insofern ist das nun unsere Sommer-Teelicht-Deko.


Einfach den Ofen vorheizen (ca 150-170 Grad), die CD auf eine passende Form legen und warten, dass sie sich verformt. Die besten Ergebnisse hatte ich mit wirklich kleinen Formen (kleine Schälchen oder Gläser). Es dauert ca 4-5 Minuten, bis die CD sich ganz verbogen hat und mehr oder weniger um die Grundform schmiegt. Dem kann man noch nachhelfen, indem man die Ränder (mit geschützten Händen) noch weiter andrückt, man muss nur schnell sein, bevor das Plastik wieder aushärtet. Darauf achten, dass es nicht zu Rauchentwicklung kommt – aber eigentlich passiert bei den niedrigen Temperaturen nicht so schnell was (gesund ist trotzdem anders…). Die fertigen Windlichter haben wir noch von außen angemalt.
Barfußpfad Wuppenau / CH
Simone Kermes rockt den Barock
Simone Kermes rockt den Barock
Seit knapp einem halben Jahr habe ich auf dieses Konzert hingefiebert. Einfach wunderbar, die Dame! Dazu bei schönstem Wetter „Open Air“ mit mitzwitschernden Vögeln und nach dem Dunkelwerden Disco-Feeling. Was für ein Spaß (und dazu absolut virtuos)…
Kurzmitteilung
Meine Tochter wünschte sich einem Panem-Geburtstag. Weil man aber mit 9/10-Jährigen in meinen Augen nicht unbedingt „sich töten“ spielen sollte (die Amis sehen das anscheinend etwas anders, wenn man sich da einige Kinderparty-Beschreibungen mit diesem Motto anschaut…), haben wir den Fokus mehr auf das Survival-Training und die übrigen Vorbereitungen vor den eigentlichen Spielen gelegt.
Es gab die folgenden Stationen:
– bei der Parade im Kapitol treten die Tribute in Kostümen auf, die ihre jeweiligen Distrikte repräsentieren. District 12 steht für den Kohlebau. DIe Kinder konnten sich gegenseitig Kostüme aus schwarzen Müllsäcken und Klebeband in hell/dunkel „schneidern“. Wow, waren die kreativ!! (Leider mag ich nicht die Bilder der Besuchskinder hochladen, aber … wow!)
Danach gab es verschiedene Trainingsstationen:
– Knoten: die Kinder mußten sich je 5 Aufgabenkarten aus dem Spiel „Voll Verknotet“ ziehen (http://www.mytoys.de/Vollverknotet-Knoten-Legespiel/Geschicklichkeitsspiele-Aktion/KID/de-mt.gp.ca02.11/3361370) und diese dann nachlegen. Danach gab es Lederbänder und kleine Anhänger (Pfeile, Bogen, Spotttölpel), die zu Armbändern „verknotet“ werden durften.
– Orientierung/“Waldwissen“: hierfür gab es ein Riesendomino (20 laminierte Din A4-Seiten) mit Bildern/Begriffen, die mit dem „Lebensraum Wald“ zu tun hatten, zB Tierspuren, Bäume, Blätter, Losungen, Fraßspuren, die richtig zugeordnet werden mußten.
– Zielübungen: es gab einen echten Sportbogen mit Pfeilen, eine Spielarmbrust und andere Wurfspiele, wie z.B. ein Leiterdomino oder vergessene Dosen… Die Kinder konnten sich nehmen, was sie wollten und das Zielen üben. Unsere Lieblingsidee, dem Papa einen Apfel auf den Kopf zu setzen, der dann mit Wasserpistolen getroffen werden sollte, wurde von väterlicher Seite untergraben… so gab es eben selbstgebastelte Zielscheiben. Eine schöne Idee aus dem Internet war auch (in Anlehnung an den ersten Band) ein gefülltes Apfelnetz als Ziel zu benutzen.
– Heilkräuter/-salbe: Hier haben wir eine Heilsalbe (Tiger Balm) selbst gemacht nach folgendem Rezept: ein kleines Döschen (etwa „kleine Pulmoll-Größe) zu etwas mehr als die Hälfte mit Bienenwachspellets füllen, diese dann in eine Konservendose zusammen mit ca 4 TL Oliven- oder Mandelöl auf einem Stöfchen schmelzen lassen. Dann
10 Tropfen Kampferöl,
9 Tropfen Pfefferminzöl,
7 Tropfen Eukalyptusöl,
3 Tropfen Nelkenöl,
3 Tropfen Zimtöl
3 Tropfen Vanilleöl (nach Wunsch)
dazugeben, in die Döschen füllen, aushärten lassen.
Zum Abschluss gab es eine Schnitzeljagd nach einer Idee, die ich auf dieser Seite gefunden habe: http://www.queen-of-theme-party-games.com/hunger-games-party-ideas.html. Wir haben die Vorlage etwas verändert und ins Deutsche übersetzt, aber das Grundprinzip ist geblieben: zunächst stellten wir gefühlte Tausende von Losen her, auf denen Dinge aus verschiedenen Kategorien mit Punktzahl aufgedruckt waren (zB: Beeren/20 Punkte; Pilze /30 Punkte; Eichhörnchen/40 Punkte, Schlafsack, Erste-Hilfe-Set, Unterschlupf, Wasser/250 Punkte, verschiedene Waffen etc…, dazu noch ein paar Karten mit Kapitols-Emblem und ein paar mit Spotttölpel). Die Kinder wurden nun in Zweierteams den verschiedenen Distrikten zugeteilt und hatten in insgesamt drei Runden die Aufgabe, möglichst viele der im Wald versteckten Lose zu finden. Nach jeder Runde wurden die Lose geöffnet und die Punkte gezählt. Um das ganze aber etwas schwieriger zu machen, hatten sie in der ersten Runde die Aufgabe, mindestens ein Los mit Wasser zu finden, ansonsten gab es einen Strafpunkt; in der zweiten brauchten sie einen Unterschlupf und in der dritten eine Waffe. Außerdem konnten Kapitolskarten ebenfalls in einen Strafpunkt für ein gegnerisches Teams eingetauscht werden (ein Spotttölpel konnte diesen Treffer aber aufheben). Am Schluß gab es dann noch das Festmahl, bei dem jedes Team eine Karte ziehen mußte, die zusätziche Punkte brachte oder abzog – zum Teil ganz schön viel…. insofern war bis zum Schluß eigentlich noch alles offen. Das Team mit den meisten Punkten hatte natürlich gewonnen.
Das echte Festmahl bestand aus ganz wunderbaren Torten und Muffins, die mir eine liebe Freundin gebacken hat – inklusive selbst“gegossenem“ Spott-Tölpel, noch einmal tausend Dank!
Halloweeeeen, Halloweeeeen, hier wird nur geschrieeeeen …
Ein bißchen Halloween-Deko:
– Zeitungstiere (Zeitungen bemalen, die Ränder mit dem Tacker „zusammennähen“, mit zerknllter Zeitung befüllen, aufstellen, fertig warten, bis der Hausmeister sich beschwert). THINK BIG!
– das gleiche Pinzip auf Moosgummitiere angewendet:
– Türdeko (bemalte Zeitungen und Tonpapier) (inspiriert von hier: http://www.theclassroomcreative.com/2013/09/halloween-classroom-door-decorations/)
I ♥ Cheese…. and I pooted!
Wußtet Ihr, daß nasser Moosgummi an glatte Flächen „anklebbar“ wird – zumindest solange, bis er wieder getrocknet ist? Ich nicht. Zumindest war ich mir nicht darüber im Klaren, daß ich es weiß und was man damit anfangen kann.
Filth Wizardry hatte die phantastische Idee, daraus für und mit Kindern Badewannen“aufkleber“ zu basteln. Uns gefiel die Monster-Variante am besten. Da Monster Nr. 1 von Anfang an eine starke Ähnlichkeit mit Eduardo aus Fosters Haus für Phantasiefreunde (Foster´s Home for Imaginary Friends) hatte, sind wir auf dieser Linie geblieben. Bloo ist von meiner Tochter ganz alleine gemacht. Die Umrisse und Linien sind einfach mit wasserfestem Edding beidseitig aufgemalt (z.T. unterschiedlich, damit verschiedene Gesichter gemodelt weren können – z.B. lachend/weinend; mit/ohne Falten, schielend/normal etc…) und die Teile sind miteinander kombinierbar. Es werden sicher noch viele Figuren folgen. Schön finde ich aber auch die ursprüngliche Idee, wenig vorgegebene Objekte zu benutzen, mit denen ganze Phantasielandschaften gebaut werden können.
Das Ganze funktioniert übrigens an allen glatten Flächen, also auch beispielsweise an Fenstern. Ich wurde heute morgen mit einem übernächtigt aussehendem Cheese begrüßt, der nach den Kaffeefiltern greift…
















